CNC-Drehmaschinen sind wie normale Drehmaschinen gebaut, allerdings werden sie per Computer gesteuert und können Fertigungsaufträge nach eingegebenen Zeichnungsprofilen automatisch ausführen.

Drehmaschinen sind weitverbreitet und bilden ein wichtiges Glied in einer Fertigungskette, weil sehr viele Einzel- und Bauteile im Maschinenbau rotationssymmetrisch sind. Das gilt insbesondere für Achsen und Wellen, die aus Rohlingen drehend gespant werden. Eine CNC-Drehmaschine ist sehr einfach zu bedienen, weil man lediglich die Kontur des Bauteils programmieren muss und diese das Bauteil anschließend automatisch fräst. Bei diesen Maschinen ist ein weiterer großer Vorteil, dass vor dem Spanvorgang oft keine speziellen Einstellungen wie Umdrehungszahl und Anstellwinkel eingestellt werden müssen. Viele Einstellungen werden automatisch von der CNC-Maschine übernommen und berechnet, allerdings ist der Automatisierungs- und Vereinfachungsgrad der Fertigung stark vom Modell abhängig. Teure CNC-Maschinen nehmen dem Arbeiter viele Berechnungen und Einstellungen ab, günstige Modelle muss man zu großen Teilen selbst bedienen.

Weil CNC-Maschinen meistens vollautomatisch arbeiten, können sie in einem abgeschlossenen Schutzraum drehend spanen, was zusätzliche Vorteile für die Sicherheit der Arbeiter bietet. Der große Nachteil von CNC-Maschinen ist ihr Preis. So werden große Modelle erst zu fünf- oder sechsstelligen Beträgen angeboten, herkömmliche Drehmaschinen sind dagegen deutlich günstiger. Dennoch können bei CNC-Maschinen Personalkosten und vor allem Zeit gespart werden, was sich positiv auf den Stückpreis der hergestellten Einzelteile auswirkt. CNC-Fräsen und Drehmaschinen kann man bei einigen Fachhändlern erwerben. Die Angebote sind sehr vielfältig, da es sich aber um eine große Investition handelt, sollte man die einzelnen Modelle sehr detailliert miteinander vergleichen. Dabei gilt der Grundsatz, dass günstige Modelle nicht zwangsläufig schlecht sein müssen, wenn der Hersteller für alle notwendigen Parameter garantiert.

Die Maschine sollte nicht mehr, aber auch nicht weniger können, als es die Arbeitsaufgabe von ihr verlangt. So muss man nicht unbedingt die automatischen Einstellungen der Werkzeuge vom Computer durchführen lassen, wenn man einen erfahrenen Techniker oder Ingenieur beschäftigt, der diese Arbeiten sowieso erledigt und Fehler flexibel überprüfen kann. Das gilt insbesondere für große Fertigungsumfänge bzw. Stückzahlen, die unter ähnlichen Parametern gedreht werden. Wenn es aber um die Fertigung von Prototypen oder Einzelstücken geht, dann sind computergestützte Spanmaschinen sehr hilfreich, weil die Fertigung hier eindeutig schneller und sicherer ist.

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