Paris, die Hauptstadt Frankreichs ist nicht nur das administrative Zentrum des Landes, hier leben vor allem die französischen Künste und Kultur, welche zahlreiche Touristen im Jahr anziehen.

Rechts und links von den Ufern des breiten Flusses - der das Zentrum Frankreichs mit der Küste verbindet - liegt die französische Hauptstadt Paris. Im Stadtgebiet leben ca. 13,5 Millionen Menschen. Jährlich besuchen ca. 25 Millionen kulturinteressierte Touristen die Stadt und seine Sehenswürdigkeiten, die von der Antike bis zur Gegenwart reichen. Die angenehmste Reisezeit ist neben dem Herbst der Frühling, da es im Sommer heiß werden kann. Zudem haben einige Museen in den Sommermonaten Juli und August geschlossen. Neben dem sehr gut ausgebildeten Metro-System, mit dem man schnell an alle Sehenswürdigkeiten kommt, bietet sich als erste Erkundung der Stadt beispielsweise eine Schiffsfahrt, eine Bustour oder auch eine Radtour an, wobei Radfahren nur für geübte Fahrer zu empfehlen ist, da es nur wenige Radwege gibt. Da es außer einem Hügel keine weiteren größeren Erhebungen gibt und das Zentrum relativ klein ist, lassen sich die Paris Sehenswürdigkeiten auch zu Fuß leicht erkunden.

Im 14. Jahrhundert entstanden die ersten Wehranlagen des königlichen Palastes, der im Laufe der Zeit zahlreiche bauliche Veränderungen erfuhr, zuletzt die berühmte Pyramide, die den heutigen Eingang zu der weltberühmten kunsthistorischen Sammlung bildet. Das Museum ist mit über 8 Millionen Besuchern im Jahr das meist besuchte und größte Museum der Welt. Hier findet man die ägyptische und mittelalterliche Abteilung sowie die Gemäldegalerien mit Malerei vom 14.- bis 19.Jahrhundert.

Neben dem Louvre zieht das Musée d’Orsay mit seiner 4000 Exponaten - hier vor allem die Impressionisten - aus der Zeit zwischen 1841 und 1914 viele Besucher an. Die Moderne Kunst lässt sich im Centre national d’art et de culture Georges Pompidou - kurz Centre Pompidou - studieren. Seit seiner Eröffnung 1977 - der Architekt platzierte ein raumschiffartiges Gebäude zwischen den klassischen Pariser Häusern - ist das Centre Pompidou und die umliegenden Plätze mit ihren Musikern und Gauklern sowie zahlreichen Cafés und Bars einer der beliebtesten Orte der Stadt.

Neben den zahlreichen Museen, Plätzen und großen Boulevards mit ihren großen Kaufhäusern und kleinen Boutiquen, zählt der ca. 250 Meter hohe, im Jahr 1889 entstandene Tour Eiffel zu den wichtigsten und meist besuchtesten Orten der Stadt. Er ist das optische, weit sichtbare Symbol. Nicht weit entfernt liegt der Invalidendom, wo Napoleon, Kaiser der Franzosen, seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Genauso weit sichtbar ist die weiße Basilika Sacre Cœur auf dem Montmartre. Im "Zuckerbäckerstil" thront sie über der Stadt. Unterhalb von ihr liegt das Künstlerviertel Montmartre mit ihren zahlreichen, idyllischen Cafés und vielen, kleinen Geschäften mit Kunsthandwerk und Souvenirs. Neben den kulturellen Angeboten - hier seien auch die vielen großen und kleinen Theater mit ihrem vielschichtigen Angebot genannt - sind auch die sportlichen Ereignisse und zahlreichen Stadtfeste ein großer Anziehungspunkt sowohl für die Einwohner als auch für ihre Besucher.

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